Unser Leonhardiritt

Leonhardiritt 2018

Der PSV Balthasarhof e.V. lädt alle Reiter, Kutschfahren
und Pferdefreunde herzlich ein zum Leonhardiritt am Samstag den 03. November 2018!

Der Umzug (ca. 3 km) startet um 14.30 Uhr, Aufstellung ist ab 14.00 Uhr auf dem Fahrplatz unterhalb vom Balthasarhof in Ussenried.  

Nach der Segnung am Kirchenvorplatz in Schrattenbach geht es durch den Ort zurück zum Stall.

Danach findet in unserem Reiterstübchen ein gemütliches Beisammensein mit kleiner Verpflegung statt.

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer mit traditionell geschmückten Pferden und Kutschen und natürlich Zuschauer!

Zur besseren Organisation freuen wir uns über eine kurze Rückmeldung bei Sascha Löhrmann (1.Vorstand) unter 0170-8066637.

Info:
Aus Versicherungsgründen weisen wir auf die Helmpflicht bei dieser Veranstaltung hin. Außerdem ist eine gültige Tierhalterhaftpflicht Voraussetzung für die Teilnahme, die Teilnahme erfolgt auf eigene Haftung.

 

Leonhardiritt 2014

Leonhardiritt 2014

Am Sonntag den 09. November 2014 fand unser 3. Leonhardiritt statt.

Reiterflohmarkt

Los geht es um 13:30 Uhr mit der Aufstellung am Balthasarhof

Die Segnung am Kirchenvorplatz in Schrattenbach findet ab 14:00 Uhr statt. Im Anschluss geht es durch den Ort zurück zum Stall.

Danach findet in unserem Reiterstübchen ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee und Kuchen statt.

Außerdem findet parallel zu unserem Leonhardiritt an diesem Tag auch unser Reiterflohmarkt statt. Es ist also viel geboten!

 

 

Am 16.11.2013 fand der 2. Leonhardiritt des PSV Balthasarhof e. V. statt. Es erschien noch eine größere Anzahl an toll geschmückten Pferden als im Vorjahr. Ein kurzer Gottesdienst mit Pferdesegnung an der Kirche in Schrattenbach, sowie ein gemütliches Zusammensitzen danach standen auf dem Programm. Es war trotz der kalten Temperaturen eine tolle Veranstaltung für Jung & Alt.

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Bilder vom Leonhardiritt 2013 finden Sie hier.

 

Im November 2012 fand der 1. Leonhardiritt des PSV Balthasarhof e. V. statt.

Zahlreiche traditionell geschmückte Pferde und Kutschen waren mit dabei.

Bilder vom Leonhardiritt 2012 finden Sie hier.

 

Hintergrund Informationen zum Leonhardi

Leonhard wurde der legendären Überlieferung nach um 500 als Sohn eines fränkischen Adelsgeschlecht geboren. Auf Wunsch der am Hof der Merowinger lebenden Eltern und des Taufpaten König Clodwig übernahm Erzbischof Remigus vom Rems, der das Kind getauft hatte, die Erziehung des Buben.

Nach seiner Ausbildung und seiner Weihe zum Priester zog sich Leonhard, der die Übernahme eines Bistums ablehnte, in die Einsamkeit der Wälder um Limoges (Mittelfrankreich) zurück, wo er als Einsiedler lebte und von seiner Zelle aus als Wanderprediger wirkte. Daneben kümmerte er sich um Kranke und sonstige Hilfsbedürftige, die zu ihm in die Einsiedelei kamen.

Sein besonderes Augenmerk galt immer schon den zu Unrecht Gefangenen, die er durch seine Fürsprache erreichte. Als die Königin bei einem Jagdausflug zu früh in die Wehen kam, half er ihr bei der Geburt ihres Sohnes. Auf dem ihm vom König daraufhin in Dankbarkeit überlassenen Waldareal gründete Leonhard das Kloster Noblac, als dessen erster Abt er 559 starb und in dem er beigesetzt wurde.

Entstehung des Leonhardikultes

Der Kult um Sankt Leonhard setzte zu Beginn des 11. Jahrhunderts ein, als die Reliquien des Heiligen erhoben und öffentlich zur Schau gestellt wurden. Damals entstand auch eine der ersten Lebensbeschreibungen des Einsiedlers und Abtes, in dessen segensreiches Wirken festgehalten wurde. Kreuzfahrer, die sich Leonhard in Furcht vor Gefangennehme auf ihrem Weg ins Heilige Land zum Schutzpatron erwählt hatten, trugen die Kunde von dessen Guttaten ab der Wende zum 12. Jahrhundert von Frankreich aus nach Osten. Auf diesem Weg gelangte die Leonhardiverehrung auch nach Bayern.

Wurde der heilige Leonhard anfänglich in erster Linie als Fürsprecher der Gefangenen oder der von Einkerkerungen Bedrohten, als Schutzherr der Reisenden und als Helfer der Gebärenden verehrt, so trat in der frühen Neuzeit ein Patronswechsel ein. Die Ketten, die die Gläubigen dem Heiligen einst aus Dankbarkeit für ausgebliebene beziehungsweise überstandene Gefangenschaft nach Rückkehr aus der Fremde gestiftet hatten und die längst zu dessen Hauptattribut geworden waren, wurden nunmehr als Viehketten gedeutet. So wandelte sich Leonhard im Laufe des von wiederholten Viehseuchen heimgesuchten 17 Jahrhunderts zum Patron der Nutztiere, dem nun Eisenmotive in Tiergestalt dargebracht wurden. Als Fü ürsprecher aller Viehalter populär geworden, avancierte er schließlich zum allgemeinen Nothelfer und Bauernheiligen.